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Artikelnummer: 125296

The Wishbone Chair Eiche geseift

1,090.00 Fr.

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Produkt­beschreibung
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Stilistische Einflüsse unterschiedlichster Art sind das Kennzeichen des Schaffens von Hans Jørgensen Wegner (1914 bis 2007). In der großen Reihe namhafter dänischer Designer derselben Generation gilt er als Meister des Sitzmöbels: Nach einer Lehre als Kunsttischler studierte er von 1936 bis 1938 an der Kunstgewerbeschule Kopenhagen, wo er von 1946 bis 1953 auch unterrichtete – die Gestaltung von Möbeln und besonders Sitzmöbeln wurde ab 1940 zum Schwerpunkt seines Schaffens, als er für das von Arne Jacobsen entworfene Rathaus von Aarhus Tische und Stühle gestaltete. Für den dänischen Möbelhersteller Carl Hansen & Søn entwarf er 1949 den Wishbone Chair, für den er historische chinesische Sessel und ab 1944 daraus abgeleitete eigene Designs als Grundlage nutzte. Dazu kombinierte er eine nach hinten und innen geneigte, in vier dreieckigen Feldern mit Papierzwirn bespannte Sitzfläche, eine in Bugholztechnik hergestellte, durchgehende Arm- und Rückenlehne sowie die namensgebende Rückenstrebe in Form eines Y bzw. eines „Wishbone“ – des Gabelbeins bei Vögeln. Obwohl von Carl Hansen & Søn zunächst eher skeptisch ins Programm aufgenommen, wurde der Stuhl dank seines ausgesprochenen Sitzkomforts und seiner organischen Gestaltung auf Anhieb ein weltweiter Verkaufserfolg, der sich nach wie vor in Produktion befindet. Gestell aus Eichenholz, geölt oder geseift.

Maße vom Wishbone Chair:

  • Höhe: 76 cm
  • Sitzhöhe: 45 cm
  • Breite: 55 cm
  • Tiefe: 51 cm

Exkurs: Geseifte Möbel

Ältere dänische Technik zur Holzkonservierung, bei der Holz zunächst mit Lauge und dann mit Seife behandelt wird. Die Wirkung ist anders als bei geöltem Holz: Geseiftes Holz bleibt dauerhaft hell und vergilbt nicht, sondern entwickelt mit der Zeit einen leichten, hellen und für skandinavische Möbel typischen Graustich. Die Oberfläche ähnelt der von geöltem Holz. Seifen und Ölen schließen sich aus: Nachträgliches Ölen von geseiftem Holz macht die Vorarbeit zunichte – wie umgekehrt.

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